Nicht die Fülle

Nicht die Fülle
von Bunt und Glitzer
aber wenigstens
ein kleines zartes Leuchten,
möge mich erhellen
durch die Zeit
bis zur nächsten
Weihnacht

Nicht die Fülle
von Liedern und Klängen
aber wenigstens
ein kleiner zarter Ton
möge in mir klingen
durch die Zeit
bis zur nächsten
Weihnacht.

Nicht die Fülle
der Weihnachtsbotschaft
aber wenigstens
ein kleines Wort
möge mich begleiten
durch die Zeit
bis zur nächsten
Weihnacht.

Orte wie Inseln

Es gibt Orte
die sind wie Inseln für mich,
an denen meine Seele
einen Anker setzen
und verweilen kann.
Hier tauche ich ein
in eine andere Welt,
aus der mir Liebe und Frieden,
Geborgenheit und Zuversicht
zufließen und alle meine Zellen
mit heilsamer Kraft erfüllen.
Selbst wenn ich diese Orte verlasse,
bleibt die Verbindung in mir lebendig.
Ich kann jederzeit in Gedanken dort hinreisen
und diese Energie wachrufen.

(C) Beate Neufeld

Licht im Herzen – Der Weg der Könige

Manchmal ist dein Weg unübersichtlich,
Manchmal gehst du Umwege
Manchmal ist dein Ziel nicht erkennbar.

So ist es auch uns ergangen,
als wie uns auf den Weg machten.
Wir hatten keine sichere Wegbeschreibung in unseren Taschen,
nur unser  Vertrauen darauf,
dass der Stern uns  leitet.
Manchmal ist es auch für dich Zeit
bedingungslos zu vertrauen.

Du brauchst auf
deinem Weg, der im Dunkeln liegt
nur das Licht,
das in deinem Herzen leuchtet.

(C) Beate Neufeld
11.10.2017

Das Glück

Das Glück

Es war einfach unglaublich,
da hatte das Glück tage- und wochenlang
damit zugebracht,
hinter ihr herzulaufen,
sie zu umgarnen,
ja sogar sich ihr in den Weg zu stellen,
nur damit sie endlich das Glück entdecken würde.
Aber sie war einfach schneller,
ließ sich nicht halten
und lief im Zickzackkurs gekonnt um das
Glück herum,
als ob sie eine neue sportliche Disziplin
erfunden hätte.
Sie war geübt und so ausdauernd trainiert,
dass das Glück schließlich völlig entkräftet aufgeben musste.
Es blieb einfach am Rand des Weges liegen,
und da liegt es immer noch,
denn es hatte beschlossen,
sich niemals mehr gewaltsam aufzudrängen.
Fortan wollte es nur noch freiwillig gefunden werden.
Wenn du es entdecken möchtest,
dann sei gewiss,
dass es geduldig wartet
und sich von dir finden lässt.

Das Glück hat tausend mal tausend Gesichter.
Manchmal entdeckte ich es in einem lachenden Kindergesicht, zuweilen auch in einer leuchtenden Blume im Feld.
Ich konnte es in der Melodie des Windes hören
und in der salzigen Meeresluft schmecken.
Vielleicht legt es sich dir als moosiger Waldweg unter die Füße
oder begegnet dir in einem ehrlichen Wort aus Freundesmund?
Wenn du es gefunden hast, dann wirst du wissen, wie es aussieht,
aber nur für diesen Augenblick und für dieses eine Mal.
Es lässt sich nicht halten und wird sich schon bald ein neues Gewand anlegen.
Das Glück hat tausend mal tausend Kleider.

Sonnenklar

Während ich darüber nachdenke, wie ich mich entscheiden würde,
sollte augenblicklich eine gute Fee
bei mir eintreffen
und mir die Möglichkeit bieten, rückwirkend in meinen bisherigen Lebenslauf einzugreifen
und beliebige Änderungen vorzunehmen, lässt die Antwort nicht lange auf sich warten.
Kraftvoll und sonnenklar
formt sich ein NEIN.
Mit unerschütterlichere Sicherheit erkenne ich,
dass alles was war,
so kunstvoll zu einem
einzigartigen Muster verwoben
und unendlich liebevoll
mein Lebenssinn
hineingeschrieben ist
von Schöpferhand.

(C) Beate Neufeld
23.03.2017

Engelssegen

Möge stets ein Engel mit dir sein,
der dich behütet und beschützt.
Möge stets ein Engel neben dir sein,
der dich begleitet und führt.
Möge stets ein Engel hinter dir stehen,
der dich trägt und hält.
Möge stets ein Engel um dich sein,
der deine Seele erhellt.
Möge stets ein Engel bei dir sein,
der dir Kraft und Heilung schenkt.

Wenn ihr wissen möchtet, was es mit diesem Engel auf sich hat, dann besucht mich doch auf meinem Blog Plauderpause.

Bischof Nikolaus

Heute feiern wir den Nikolaustag. Mir kam die Legende vom Kornwunder in den Sinn und es formten sich in mir folgende Zeilen:

Bischof Nikolaus
Wie tief und stark muss dein Vertrauen gewesen sein,
so kraftvoll, dass auch die Seeleute davon getragen wurden.
So konnte es geschehen, das Wunder aus der unerschöpflichen Quelle der Liebe:
Was wir von  Herzen teilen, wird uns niemals fehlen!