Die Party ist vorbei

Die Party ist vorbei, wir spielen keine „Blinde Kuh“ mehr.
Das Tuch mit dem du deine Augen verbunden hattest kannst du jetzt abnehmen.
Du brauchst nicht länger im Dunkeln zu tappen um nach einer besseren Version von dir selbst zu suchen.
Befreie dich von dem Schleier der dir die Sicht verwehrte und jage nicht länger deinen Idealvorstellungen hinterher.
Alles was du brauchst steht dir zur Verfügung,
du bist perfekt in deiner unvergleichlichen Einzigartigkeit!

Weißt du noch?

„Weißt du noch? „ ,spreche ich zu ihr, 
die schon längst gegangen ist. 
„Weißt du noch?“, hallt es in mir nach 
mit bittersüßem Klang.
In diesem Moment scheint sich die Zeit auszudehnen 
und ich bin gestern und morgen
und sie ist hier und dort 
und unsere Liebe ist überall.
Vielleicht ist es genug, dass ich es weiß, 
denn ich weiß es für uns beide 
und bewahre unseren Schatz in meinem Herzen.

Warum ich die Sonnenblume so sehr mag

Warum ich die Sonnenblume so sehr mag


Vielleicht weil sie mir den Eindruck vermittelt,
dass sie sich mit ihrem ganzen Wesen und Sein öffnet um die Sonne  zu empfangen,
ja ihr Licht in sich aufzunehmen um sich dadurch förmlich in ihr Ebenbild zu verwandeln.


Vielleicht weil sie mir den Eindruck vermittelt,
dass sie sich mit ihrem ganzen Wesen und Sein öffnet um ihr Innerstes nach Außen zu kehren und es fruchtbringend  darzubieten mit bedingungsloser Freigebigkeit.


Vielleicht weil sie mir den Eindruck vermittelt, dass sie sich mit ihrem ganzen Wesen und Sein öffnet um sich unablässig nach dem Licht auszurichten um dabei die Schatten hinter sich zu lassen. 
18.08.2019

Manchmal

Manchmal sehe ich dich da oben in den Wolken und dann bekommt meine Seele Flügel und fliegt hinauf zu dir. Es tut ein kleines bisschen weh wenn sich das Tor zum Himmel öffnet aber um wie viel größer ist die Liebe die uns ewig verbindet?

Manchmal spüre ich dich im Wehen des Windes und dann bekommt meine Seele Flügel und fliegt hinauf zu dir. Es tut ein kleines bisschen weh wenn sich das Tor zum Himmel öffnet aber um wie viel größer ist die Liebe die uns ewig verbindet?

Manchmal höre ich dich im Klang des Waldes und dann bekommt meine Seele Flügel und fliegt hinauf zu dir. Es tut ein kleines bisschen weh wenn sich das Tor zum Himmel öffnet aber um wie viel größer ist die Liebe die uns ewig verbindet?

Boot aus Hoffnung

Ich würde so sehnlichst gern

einen warmen weichen

Mantel der Geborgenheit um dich legen

und kann es doch nicht.

Ich würde so sehnlichst gern

ein schützendes tröstendes

Haus aus Licht für dich bauen

und kann es doch nicht.

Ich würde so sehnlichst gern

ein nährendes heilendes

Zelt der Stärke um dich errichten

und kann es doch nicht.

Darum setze ich all mein

Sorgen und Sehnen

meine Ängste und Wünsche

in ein Boot aus Hoffnung.

Im Vertrauen lasse ich die Leinen los

und bitte darum,

dass du gesegnet und geleitet bist

vom Segel der unendlichen Liebe.

Mögest du sicher deinen Weg finden

durch die Lebensstürme

zum Hafen der Bestimmung

wo du ganz und heil bist.

Unbeschreiblich

Manchmal ist es Zeit zu schweigen

Die Worte liegen wie Samen im Acker

Sie brauchen Zeit zu reifen und zu wachsen

Ich lege mein Ohr an das Herz der Erde

Und aus der Tiefe wächst ein leises Ahnen

Wie ein zarter Keim

Würde ich ihn vorschnell dem Boden entreißen

Blieben meine Worte tot und leer

Die Stille birgt die Quelle

Die das Unbeschreibliche ins Leben ruft

Baumkind

Vom Eindruck zum Ausdruck

Vom Eindruck zum Ausdruck

Ich nehme mir
ein Lied
ein Wort
ein Bild
ein Naturerlebnis
und lasse mich beeindrucken
damit mein Inneres
Ausdruck finden kann.
Wenn mein Inneres
Ausdruck findet
werde ich
mir selber
zum „Gesprächspartner“;
indem ich „mir zuhöre“
lerne ich mich anzuschauen
wie mit den Augen eines guten Freundes.

Heute beim Spaziergang komme ich wieder einmal mit mir selber ins Gespräch.
Ein recht temperamentvoller Wind pfeift mir um die Nase, er rüttelte an den Zweigen der Bäume und treibt die Wolken eifrig vor sich her als wolle er mir zurufen: Das neue Jahr zieht ein, es braucht frischen Wind, damit nicht alles beim Alten bleibt! Ich denke so bei mir, dass Einzug und Auszug oft Hand in Hand gehen. Wo etwas hinein will, braucht es Platz, selbst der Atmen geschieht im Zusammenspiel von Aufnehmen und Abgeben.
So gehe ich meines Weges und beobachtete das Treiben der Wolken und lausche dem Gesang des Windes und spüre die belebende Frische in meinem Gesicht.
Dann wird mir bewusst wie gut es mir tut einfach in meinem eigenen Rhythmus zu laufen ohne mich dabei selber anzutreiben, weil ich denke ich müsste sportlicher unterwegs sein.
Meine Füße gehen wie von selbst, ich bin im Einklang, alle Anstrengung weicht einer angenehmen Tragkraft.
Die Worte „Ich lasse mich gehen“, kommen in meinen Sinn, indem mir die Doppeldeutigkeit bewusst wird fällt mir auf wie negativ das „Gehenlassen“ im Allgemeinen behaftet ist: „Lass dich doch nicht so gehen!“
Ein Gedicht formt sich und so findet mein Inneres den Ausdruck:

Lass dich nicht so gehen!

Und ob ich mich gehen lasse!
Und zwar genauso!
Ganz in meinem eigenen Rhythmus.
Ohne meinen Schritt anzupassen!
Ich werde zum Selbstläufer!