von ewigkeit zu ewigkeit

von ewigkeit zu ewigkeit

mir gleitet aus den händen
was ich halten will
mir zerreißt das herz
was ich nicht fühlen will
mir lähmt den schritt
was ich fliehen will
mich erdrücken lasten
die ich bezwingen will
mir erstickt die stimme
die doch trösten will
mir brennt in den augen
was ich nicht sehen will
mir raubt meine kräfte
was ich bezwingen will
mich ertränken tränen
die ich trocknen will
mich quälen ängste
weil ich nicht fallen will
in ein netz ohne boden
und krampfhaft suche
nach dem halt
den ich nicht greifen kann
Nur ein körnchen vertrauen
würde die grenzen
der verzweiflung sprengen
und ich könnte schauen
durch bislang verschlossene türen
dass wir bereits umfangen sind
getragen und gerettet
geheilt und erneuert
gestärkt und getröstet

von ewigkeit zu ewigkeit

2 Gedanken zu „von ewigkeit zu ewigkeit“

  1. Tief berührende Worte, diese lähmenden Gedanken und Gefühlen, aus denen man nicht herauskommt und die alles erschweren. Oft fehlt in diesen Momenten das Vertrauen, und man denkt sich allein. Alles Liebe. Priska

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