Manchmal

Manchmal sehe ich dich da oben in den Wolken und dann bekommt meine Seele Flügel und fliegt hinauf zu dir. Es tut ein kleines bisschen weh wenn sich das Tor zum Himmel öffnet aber um wie viel größer ist die Liebe die uns ewig verbindet?

Manchmal spüre ich dich im Wehen des Windes und dann bekommt meine Seele Flügel und fliegt hinauf zu dir. Es tut ein kleines bisschen weh wenn sich das Tor zum Himmel öffnet aber um wie viel größer ist die Liebe die uns ewig verbindet?

Manchmal höre ich dich im Klang des Waldes und dann bekommt meine Seele Flügel und fliegt hinauf zu dir. Es tut ein kleines bisschen weh wenn sich das Tor zum Himmel öffnet aber um wie viel größer ist die Liebe die uns ewig verbindet?

Boot aus Hoffnung

Ich würde so sehnlichst gern

einen warmen weichen

Mantel der Geborgenheit um dich legen

und kann es doch nicht.

Ich würde so sehnlichst gern

ein schützendes tröstendes

Haus aus Licht für dich bauen

und kann es doch nicht.

Ich würde so sehnlichst gern

ein nährendes heilendes

Zelt der Stärke um dich errichten

und kann es doch nicht.

Darum setze ich all mein

Sorgen und Sehnen

meine Ängste und Wünsche

in ein Boot aus Hoffnung.

Im Vertrauen lasse ich die Leinen los

und bitte darum,

dass du gesegnet und geleitet bist

vom Segel der unendlichen Liebe.

Mögest du sicher deinen Weg finden

durch die Lebensstürme

zum Hafen der Bestimmung

wo du ganz und heil bist.

Unbeschreiblich

Manchmal ist es Zeit zu schweigen

Die Worte liegen wie Samen im Acker

Sie brauchen Zeit zu reifen und zu wachsen

Ich lege mein Ohr an das Herz der Erde

Und aus der Tiefe wächst ein leises Ahnen

Wie ein zarter Keim

Würde ich ihn vorschnell dem Boden entreißen

Blieben meine Worte tot und leer

Die Stille birgt die Quelle

Die das Unbeschreibliche ins Leben ruft

Baumkind

von ewigkeit zu ewigkeit

von ewigkeit zu ewigkeit

mir gleitet aus den händen
was ich halten will
mir zerreißt das herz
was ich nicht fühlen will
mir lähmt den schritt
was ich fliehen will
mich erdrücken lasten
die ich bezwingen will
mir erstickt die stimme
die doch trösten will
mir brennt in den augen
was ich nicht sehen will
mir raubt meine kräfte
was ich bezwingen will
mich ertränken tränen
die ich trocknen will
mich quälen ängste
weil ich nicht fallen will
in ein netz ohne boden
und krampfhaft suche
nach dem halt
den ich nicht greifen kann
Nur ein körnchen vertrauen
würde die grenzen
der verzweiflung sprengen
und ich könnte schauen
durch bislang verschlossene türen
dass wir bereits umfangen sind
getragen und gerettet
geheilt und erneuert
gestärkt und getröstet

von ewigkeit zu ewigkeit