5 Gedanken zu „Licht und Schatten“

  1. „Die Schatten lassen uns erkennen, dass wir vom Licht begleitet werden …“
    Es gab Zeiten, da habe ich mir viele Gedanken um Licht und Schatten gemacht, vielleicht weil Pepper immer Schatten gejagt hat. Er lief nicht – wie Felix – einem Schmetterling hinterher, sondern dem Schatten des Schmetterlings. Er war ein Schattenjäger. Darüber musste ich immer so lächeln. 🙂 Aber so habe ich den Schatten noch nicht betrachtet, liebe Beate.
    Jedenfalls nicht mit diesen Worten. Eher so: Wo Licht ist auch Schatten, und wo Schatten ist, muss auch Licht sein. Ist natürlich ähnlich. Aber in den Schatten zu erkennen, dass wir vom Licht begleitet werden, das habe ich in Schattenmomenten noch nie so empfunden.
    Eigentlich muss mich dann viel Licht in meinem Leben begleiten. Ich empfinde, besonders zurzeit wieder, dass es viele Schatten in meinem Leben und in meiner Seele gibt.
    Es wäre eine schöne und tröstliche Vorstellung, dass auch viel Licht mich begleitet. Ich nehme diesen Satz mal in meinen Gedanken mit.
    Danke und herzliche Grüße zu dir,
    Martina <3

    1. Es muss wohl so sein, denn wie könnten wir den Schatten erkennen, wenn es kein Licht gäbe? Und im übertragenen Sinn: Wiw könnten wir das Dunkel in unserer Seele erkennen, wenn wir nicht auch lichte Anteile darin hätten. Wie könnten wir Trauer und Schwere usw. empfinden, wenn wir nicht auch das Gegenteil erlebt hätten? Ich habe mal einen für mich sehr hilfreichen Satz gelesen, der einen Impuls für dunkle Zeiten setzt, meist denken wir in diesem Fall:“Ich bin traurig, ich bin ängstlich …“usw. Wie fühlt es sich an, wenn wir denken: „Ein Teil von mir ist traurig, ängstlich…?“

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